Gold im Schatten des Fiat-Geldes - warum der Marktpreis die wahre Knappheit nicht widerspiegelt
Zusammenfassung
Obwohl Gold seit Tausenden von Jahren als stabiles Wertaufbewahrungsmittel gilt, spiegelt sein aktueller Marktpreis nicht unbedingt seine tatsächliche Knappheit wider. In unserem derzeitigen schwachen Geldsystem wird Gold zunehmend durch ungesicherte Finanzinstrumente verwässert - insbesondere durch Papierzertifikate, die nicht durch physisches Gold gedeckt sind. Dieser Artikel untersucht, wie solche Praktiken die Preisbildung verzerren, warum die österreichische Schule und der Vergleich mit der stabilen Knappheit von Bitcoin ein klareres Bild vermitteln und welche Schlussfolgerungen für die Schweiz gezogen werden können.
Der Mythos von der begrenzten Menge an Gold
Gold in seiner physischen Form ist zweifelsohne knapp. Seine Gewinnung erfordert Zeit, Energie und Technologie. Der Markt, auf dem Gold heute gehandelt wird, ist jedoch weit entfernt von einem direkten Austausch von physischen Barren. Vielmehr wird er von einem System von Finanzinstrumenten beherrscht, das die Existenz einer viel größeren Menge Gold suggeriert, als tatsächlich vorhanden ist. Besonders relevant sind die so genannten "Papierzertifikate" - Derivate, die nicht durch physisches Gold gedeckt sind. Mit diesen Instrumenten wird die Menge des handelbaren "Goldes" künstlich vervielfacht. Das Ergebnis ist eine Preisverzerrung, diedas grundlegende Prinzip von Angebot und Nachfrage außer Kraft setzt.
Einige Analysen gehen davon aus, dass der reale Preis von physischem Gold bis zu zehnmal höher wäre als der aktuelle Preis, wenn nur echtes Gold gehandelt würde. Der aktuelle Preis spiegelt also nicht die physische Knappheit wider, sondern ein künstliches Überangebot , das auf dem Vertrauen in Versprechen - und nicht auf realen Werten- beruht.
In den nächsten zwanzig Jahren könnte es möglich werden, Gold im Weltraum abzubauen - zum Beispiel aus Asteroiden - und damit die weltweite Verfügbarkeit zu erhöhen. Auch wenn dies vorerst nur eine Hypothese ist, so zeigt sie doch deutlich, dass auch Gold auf lange Sicht nicht gegen eine Geldmengenausweitung immun ist. In gewisser Weise gehorcht Gold auch der Logik des "Proof of Work": Wer es besitzen will, muss Energie und Arbeit in es investieren.
Die österreichische Sicht auf Preis und Knappheit
Nach der Österreichischen Schule der Nationalökonomie ist es die subjektive Wahrnehmung von Knappheit, die den Preis bestimmt. Wenn diese Wahrnehmung durch ein künstlich aufgeblähtes Angebot verändert wird - wie es bei Goldzertifikaten der Fall ist -, wird der Marktpreis verzerrt. Dies verstößt gegen den Grundsatz eines freien und transparenten Marktes.
In einem gesunden Geldsystem lenkt der Preis die Ressourcen und ermöglicht die Planung. Wenn der Preis von zentralen Akteuren manipuliert wird, verliert der Einzelne die Fähigkeit, rationale Entscheidungen zu treffen. Dies gilt sowohl für Gold als auch für Papiergeld.
Schwaches Geld, stabiler Vergleich
Im heutigen Geldsystem kann Geld aus dem Nichts geschaffen werden. Das hat der Franken mit dem Papiergold gemeinsam: Beide sind keine realen Werte, sondern Treuhandpapiere. Der Unterschied besteht nur im Ausmaß, nicht im Prinzip.
Diese schwache Struktur führt zu Verzerrungen: übermäßiger Konsum, chronische Verschuldung, Spekulationsblasen. Die Geldwertstabilität ist verloren gegangen, nicht weil Gold versagt hat, sondern weil der Markt manipuliert wurde.
Bitcoin als stabiler Gegenpol
Bitcoin hat ein begrenztes und überprüfbares Angebot, das nicht durch Derivate erweitert werden kann. Im Gegensatz zu Gold gibt es keinen "Papier"-Bitcoin, der den Markt mit Versprechungen überschwemmt.
Bitcoin ist auch antifragil: Je mehr er angegriffen wird, desto stärker wird seine Struktur. Seine Knappheit ist absolut und überprüfbar, Eigenschaften, die sowohl Gold als auch dem Franken fehlen.
Welche Bedeutung hat das für die Schweiz?
Die Schweiz hat eine Tradition des realen Wertes und des stabilen Geldes. Einst hielt sie Goldreserven in den Schatullen der Nationalbank. Heute verkörpert Bitcoin dieselben Qualitäten in digitaler Form.
Für Bürger, Unternehmen und Vermögensverwalter bietet Bitcoin ein Geldsystem, das gegen Manipulationen von außen immun ist. Es ist kein Versprechen, es ist ein Protokoll - und das ist seine Stärke.
Fazit: Gold bleibt wertvoll - aber sein Preis spiegelt nicht seinen Wert wider
Gold hat seinen inneren Wert nicht verloren, aber sein Markt ist durch eine schwache monetäre Logik verzerrt. Die Kombination aus Fiat- und Papiergold schafft ein unwirkliches Bild. Wer nach einem transparenten und stabilen System sucht, findet in der Österreichischen Schule und im Bitcoin eine konkrete Antwort.
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