Eine Gesellschaft auf Kredit - oder auf der Grundlage gesicherter Werte?
Zusammenfassung
Unsere moderne Gesellschaft lebt mehr und mehr auf Kredit. Der Staat, die Unternehmen, die Familien: alle sind in einem Netz von Schulden gefangen, das durch unser FIAT-Geldsystem ermöglicht - und in gewisser Weise auch notwendig gemacht - wird. Im Gegensatz zu diesem Modell steht die Auffassung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie: Eine gesunde Wirtschaft basiert auf gesparten Werten, nicht auf immer neuen Schulden. Dieser Artikel analysiert die tiefgreifenden Unterschiede zwischen einem System, das auf Kredit und einer schwachen Währung basiert, und einer stabilen Gesellschaftsordnung, die auf einer stabilen Währung wie Bitcoin aufbaut - mit einem Blick auf die Schweiz, ihre Tradition der finanziellen Umsicht und die Herausforderungen unserer Zeit.
Ein System, das Schulden braucht, um zu funktionieren
Im derzeitigen FIAT-System wird Geld durch die Vergabe von Krediten geschaffen. Die Banken schaffen neues Geld, indem sie Schulden ausgeben - ein Mechanismus, der nur dann Wachstum ermöglicht, wenn sich jemand verschuldet. Dieses System belohnt nicht das Sparen, sondern den Konsum auf Kredit. Wer sein Geld zur Seite legt, verliert durch die Inflation an Kaufkraft. Wer stattdessen konsumiert oder investiert - auch verschuldet -, wird durch steigende Preise und Vermögenswerte belohnt.
Die Verschuldung des einen ist der Kaufkraftverlust des anderen - eine Form der versteckten Besteuerung. Diejenigen, die dem Kreditsystem nahe stehen, diejenigen, die das neu geschaffene Geld zuerst erhalten, genießen einen echten Vorteil gegenüber denjenigen, die keinen Zugang zu Krediten haben. Diese Dynamik führt zu strukturellen Asymmetrien und untergräbt die wirtschaftliche Gerechtigkeit.
Die Folge ist eine stetig steigende Verschuldung. In der Schweiz macht die öffentliche Verschuldung etwa 30 % des BIP aus. Aber auch die privaten Haushalte sind hoch verschuldet, vor allem aufgrund von Hypotheken. Der Immobilienmarkt gleicht einem Kartenhaus, das nur durch minimale Zinsen und einen ständigen Geldzufluss aufrecht erhalten werden kann.
Die österreichische Vision: Kapital wird durch Verzicht geboren
Die österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften sieht in dieser Dynamik eine gefährliche Verzerrung. Kapital entsteht nicht durch das Drucken von Geld, sondern durch den Verzicht auf Konsum. Wer spart, schafft Ressourcen für zukünftige Investitionen. Wer investiert, kann nur verteilen, was andere nicht konsumieren wollen.
Eine gesunde Wirtschaft basiert auf echtem Kapital, nicht auf künstlichem Geld. Ein solches System belohnt Voraussicht, Verantwortung und Mäßigung. Es ist krisenresistent, weil es auf realen Werten beruht und nicht auf der Hoffnung auf neue Liquidität.
Eine schwache Währung ermutigt zur Eile - eine stabile Währung ermutigt zu langfristigem Denken
Das FIAT-System schafft perverse Anreize: Warum heute aufgeben, wenn das Geld morgen an Wert verliert? Warum planen, wenn dank Krediten alles sofort zu haben ist?
Eine schwache Währung benachteiligt das Sparen und begünstigt den sofortigen Konsum.
Eine stabile Währung wie Bitcoin belohnt Besonnenheit und Planung. Diejenigen, die wissen, dass ihre Kaufkraft erhalten bleibt, handeln verantwortungsbewusst. Eine Gesellschaft, die auf einer stabilen Währung basiert , wird reflektierter, nachhaltiger und widerstandsfähiger.
Die Schweiz: zwischen Tradition und den Zwängen des globalen Systems
Die Schweiz stand einst für Währungsstabilität. Der Franken war ein Symbol der Zuverlässigkeit. Heute ist die Schweiz, obwohl sie sich eine gewisse Vertrauenswürdigkeit bewahrt hat, auch in das globale FIAT-System eingebettet. Die Nationalbank hält enorme Reserven in Fremdwährungen, die auf einem fragilen Fundament stehen. Sparkonten werfen keine Rendite mehr ab, und die Immobilienpreise übertreffen das Lohnwachstum.
Doch in einer Gesellschaft mit einer Kultur des Sparens und der Altersvorsorge ist Bitcoin kein Fremdkörper.
Bitcoin verkörpert Schweizer Werte: Unabhängigkeit, Sicherheit, Verantwortung.
Bitcoin als Rückkehr zu gespeicherten Werten
Bitcoin ist die Antithese des FIAT-Systems. Sein begrenztes Angebot erzwingt wirtschaftliche Disziplin. Wer spart, wird belohnt, wer investiert, muss sorgfältig abwägen, wer konsumiert, handelt bewusst.
Bitcoin stärkt den Wert von Ersparnissen und begrenzt die unkontrollierte Ausweitung von Krediten.
Im Gegensatz zu einem System, das von neuen Schulden lebt, ist Bitcoin statisch und doch tiefgründig. Er ermöglicht den Aufbau einer Gesellschaft auf der Grundlage von Realkapital, in der Zeit und Geduld zu Tugenden werden.
Schlussfolgerung: Rückkehr zur Substanz
Wir leben auf Kredit - wirtschaftlich, ökologisch, sozial. Aber es gibt noch einen anderen Weg: den der echten, nicht der fiktiven Wertschöpfung.
Die österreichische Wirtschaft weist den Weg.
Der Bitcoin stellt die monetäre Grundlage dar.
Die Schweiz hat die Chance, diese Rückkehr zur Substanz anzuführen. Nicht aus Nostalgie für die Vergangenheit, sondern als lebendiges Beispiel für einen Fortschritt, der auf gesicherten Werten und nicht auf geliehenen Illusionen beruht.
Entdecken Sie mein Coaching
Bitcoin Pro-Coaching für Unternehmen im Tessin
3 Stunden @ 589.00 CHF
Nehmen Sie teil und abonnieren Sie unseren Newsletter
Bitcoin-Locarno-Konferenz 2025
Verpassen Sie nicht die Bitcoin Locarno Conference 2025! Entdecken Sie Bitcoin mit Experten, echten Fällen und exklusivem Networking. 📅 4. Juni 2025 | 📍 Teatro & Casino Locarno - Buchen Sie Ihr Ticket jetzt! 🚀