Der Vierjahreszyklus von Bitcoin: Volatilität mit System
Zusammenfassung
Wie viele Aspekte der Wirtschaft und der Natur folgt auch der Bitcoin einem klar definierten Zyklus. Seine hohe Volatilität, die oft kritisiert wird, ist nicht zufällig, sondern wiederholt sich im Zusammenhang mit der Halbierung. Während Fiat-Währungen von den Zentralbanken künstlich stabilisiert werden und einer ständigen Entwertung unterliegen, stellt Bitcoin eine stabile Geldform dar, die eine solide Alternative zur Werterhaltung bietet. Die österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften erklärt, warum Volatilität kein Fehler, sondern ein natürlicher Preisbildungsmechanismus ist.
Der natürliche Zyklus von Bitcoin
Alles in Wirtschaft und Natur folgt einem Zyklus. Von Jahreszeiten über Wirtschaftszyklen bis hin zu technologischen Innovationen sind Wachstums- und Korrekturphasen Teil eines natürlichen Gleichgewichts. Auch Bitcoin zeigt ein zyklisches Verhalten, das hauptsächlich durch Halbierung bestimmt wird.
Die Halbierung ist ein geplantes Ereignis im Bitcoin-Protokoll, das etwa alle vier Jahre stattfindet. Bei dieser Gelegenheit wird die Anzahl neuer Bitcoins, die pro Block erzeugt werden, halbiert. Dies führt zu einer drastischen Verringerung des Angebots, während die Nachfrage oft stabil bleibt oder sogar steigt. Das Ergebnis ist ein klassisches Marktphänomen: Eine Verringerung des Angebots führt langfristig zu einem Preisanstieg. Diese Phasen sind oft von hoher Volatilität begleitet, da sich der Markt an diese neue Dynamik anpasst.
Nach der Halbierung beginnt in der Regel eine Akkumulationsphase, in der die Anleger Bitcoin zu relativ niedrigen Preisen kaufen. Mit steigendem Interesse beginnt der Preis zu steigen, bis er einen Hausse-Markt erreicht, der oft durch spekulative Euphorie gekennzeichnet ist. Danach erfährt der Markt eine Korrektur, gefolgt von einer Stabilisierungsphase und einer neuen Akkumulationsphase, bis der nächste Zyklus beginnt.
Volatilität als notwendiger Marktmechanismus
Viele sehen die hohe Volatilität von Bitcoin als ein Zeichen von Unsicherheit oder Instabilität. In Wirklichkeit sind diese Schwankungen jedoch das Ergebnis eines freien Marktes, auf dem Angebot und Nachfrage ohne zentrale Intervention aufeinandertreffen. Im Gegensatz zu Fiat-Währungen, die von der Geldpolitik und den Interventionen der Zentralbanken beeinflusst werden, ist Bitcoin im physischen Sinne eine schwache Währung, die aber in ihrem Wert stabil ist, da sie keiner externen Manipulation unterliegt.
Volatilität ist daher kein Zeichen von Instabilität, sondern ein natürlicher Prozess der Preisfindung. Der Markt bewertet den Bitcoin ständig entsprechend dem globalen Interesse, dem technologischen Fortschritt und der allgemeinen Wirtschaftslage. Dass diese Schwankungen mitunter drastisch ausfallen können, hängt mit der relativen Neuheit von Bitcoin und seiner noch geringen Marktkapitalisierung im Vergleich zu traditionellen Währungen oder Rohstoffen wie Gold zusammen.
Das Fiat-Geld: eine künstlich geschaffene Illusion von Stabilität
Im Gegensatz zu Bitcoin folgt das Fiat-Geldsystem keinen vorgegebenen Zyklen, sondern wird durch politische und wirtschaftliche Entscheidungen reguliert. Die Geldpolitik ermöglicht es den Zentralbanken, dem Markt nach eigenem Ermessen Liquidität zuzuführen oder zu entziehen. Diese scheinbare Stabilität wird durch Interventionen wie die Manipulation von Zinssätzen und die Zufuhr von neuem Geld erreicht. Die Inflation führt dazu, dass Fiat-Währungen ständig an Kaufkraft verlieren, während Bitcoin auf einem vorher festgelegten Höchstbetrag basiert. Was kurzfristig "stabil" erscheint, entpuppt sich langfristig als eine ständige Erosion des angesammelten Vermögens.
Stabil versus schwach: ein grundlegender Unterschied
Die österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften vertritt die Auffassung, dass eine Gesellschaft nur mit einem stabilen Geldsystem gedeiht. Ökonomen wie Ludwig von Mises und Friedrich Hayek betonten, dass eine unbegrenzte Ausweitung der Geldmenge zu einer Fehlallokation von Ressourcen, Spekulationsblasen und Wirtschaftskrisen führt.
Bitcoin ist ein Beispiel für stabiles Geld, weil:
Das Höchstgebot ist auf 21 Millionen Einheiten festgelegt, was eine willkürliche Abwertung verhindert.
Er wird nicht von einer zentralen Behörde kontrolliert, sondern sein Wert wird vom Markt bestimmt.
Bietet Schutz vor Inflation, da es mit der Zeit immer knapper wird
Fiat-Währungen hingegen sind ein klares Beispiel für schwaches Geld, das mit der Zeit ständig an Wert verliert. Die scheinbare Stabilität wird um den Preis einer kontinuierlichen Inflation erreicht, die die Kaufkraft verringert.
Warum Bitcoin auf lange Sicht die logische Wahl ist
Diejenigen, die sich nur auf die kurzfristige Volatilität von Bitcoin konzentrieren, verlieren den Blick für das große Ganze. Trotz gelegentlicher Korrekturen hat Bitcoin im Laufe der Zeit eine stetige Aufwertung erfahren. Seine Schwankungen sind kein Anzeichen für Chaos, sondern vielmehr ein Beweis für einen freien Marktmechanismus, der von willkürlicher Geldpolitik unbeeinflusst ist.
Während Fiat-Währungen mit der Zeit an Wert verlieren, verhält sich Bitcoin genau so, wie man es von einem stabilen Geld erwarten würde. Auf starke Wachstumsphasen folgen Korrekturen, aber der Gesamttrend bleibt positiv. Dies ist nicht auf Spekulationen zurückzuführen, sondern auf die grundlegenden Eigenschaften des Bitcoin-Netzwerks.
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Fazit: Volatilität ist der Preis der Stabilität
Bitcoin folgt einem vorhersehbaren Zyklus, der durch seinen Halbierungsmechanismus bestimmt wird. Kurzfristige Volatilität ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein natürlicher Marktmechanismus, der eine angemessene Preisbildung ermöglicht. Das Fiat-System hingegen ist durch künstliche Interventionen gekennzeichnet, die eine Illusion von Stabilität schaffen, während Inflation und die ständige Ausweitung der Geldmenge den Wert mit der Zeit verringern.
Die österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften betont seit langem, dass ein solides Geldsystem auf klaren Grundsätzen der Knappheit und der freien Bestimmung des Wertes beruhen muss. Bitcoin verkörpert diese Prinzipien: Sein begrenztes Angebot, das Fehlen zentraler Kontrolle und die Vorhersehbarkeit seines Zyklus machen ihn zu einer der besten Alternativen zu Fiat-Währungen.
Diejenigen, die den Vierjahreszyklus von Bitcoin verstehen, sehen die Volatilität nicht als Problem, sondern als integralen Bestandteil eines Systems, das langfristige Stabilität garantiert. In der heutigen Welt, die von einer zunehmend expansiven Geldpolitik dominiert wird, stellt Bitcoin eine Möglichkeit dar, Vermögen transparent und unabhängig von staatlichen Eingriffen zu erhalten.
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